Willkommen zum Ausgesorgt Selbsttest

Finde heraus, ob Sorgen dich (unbewusst) steuern.

Dein Leben versteckt, durch andere Thematiken, Probleme oder Einschränkungen, beschweren.

Bitte beantworte die folgenden Fragen, möglichst spontan,

ohne lange darüber nachzudenken.

Es gibt kein richtig oder falsch.

Es geht nur darum herauszufinden,

ob - und wenn ja, wie sehr -

Sorgen dein Leben gerade prägen.

Schau dir bitte die hier folgenden Aussagen aufmerksam an und vergib Punkte nach diesem System:

  • 0 Punkte, wenn die Aussage nicht auf dich zutrifft.

  • 1 Punkt, wenn du sie manchmal bei dir beobachtest.

  • 2 Punkte, wenn du sie häufig oder deutlich bei dir erkennst.

Addiere anschließend deine Punkte und sieh dann unter der Liste nach, was dein Ergebnis bedeutet.

1. Ich denke oft über Dinge nach, die ich gar nicht ändern kann.

2. Ich spüre häufig innere Unruhe oder Anspannung, ohne klaren Grund.

3. Ich neige dazu, Verantwortung für andere zu übernehmen, auch wenn es mich überfordert.

4. Ich sorge mich um Situationen, die noch gar nicht eingetreten sind.

5. Ich hinterfrage meine Entscheidungen ständig und zweifle oft an mir.

6. Ich bin körperlich anwesend, aber innerlich auf Alarm.

7. Ich merke, dass ich selten wirklich tief durchatme.

8. Ich neige zu Perfektionismus, weil ich Fehler vermeiden will.

9. Ich habe Schwierigkeiten, Komplimente oder Lob einfach anzunehmen.

10. Ich habe das Gefühl, mich ständig rechtfertigen zu müssen und passe mich an, um die Harmonie zu halten.

11. Ich bin nach sozialen Kontakten oft erschöpft, auch wenn sie eigentlich schön waren.

12. Ich nehme meine eigenen Bedürfnisse oft zu spät oder gar nicht wahr.

13. Ich habe Schwierigkeiten, im Körper zu bleiben – beim Atmen, Tanzen oder Meditieren.

14. Ich bemerke körperliche Signale (z. B. Verspannung, Müdigkeit, Herzklopfen), ignoriere sie aber häufig.

15. Ich habe das Gefühl, immer stark sein zu müssen und mir keine Schwäche erlauben zu dürfen.

16. Ich kann mich selbst in schönen Momenten nur schwer entspannen.

17. Ich bin innerlich oft getrieben und habe das Gefühl, nie richtig Pause zu haben.

18. Ich verliere mich schnell in „Was-wäre-wenn“-Gedanken.

19. Ich fühle mich verantwortlich für das Wohlbefinden anderer Menschen.

20. Ich grüble über Dinge, die noch gar nicht passiert sind.

21. Ich brauche lange, um Entscheidungen zu treffen oder zweifle an meinem Bauchgefühl.

22. Wenn ich zur Ruhe komme, fühle ich mich häufig unruhig oder schuldig.

23. Wenn Dinge anders laufen als geplant, fühle ich mich schnell überfordert und ziehe mich zurück.

24. Ich habe Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren oder wirklich präsent zu sein.

25. Ich fühle mich manchmal leer oder innerlich taub.

26. Ich schlafe oft unruhig oder wache mitten in der Nacht auf, weil Gedanken kreisen.

27. Ich fühle mich häufig erschöpft, obwohl ich genug schlafe oder Pause hatte.

28. Ich neige dazu, zu viel zu planen, um mich sicherer zu fühlen.

29. Ich merke, dass mein Körper oft angespannt ist, selbst wenn ich nichts tue.

30. Ich habe das Gefühl, ständig etwas leisten zu müssen, um mich wertvoll zu fühlen.

31. Ich erlebe Stimmungsschwankungen, ohne genau zu wissen warum.

32. Ich verliere in Konflikten schnell den inneren Halt und zweifle an mir.

33. Ich neige dazu, Dinge mehrfach zu kontrollieren, weil ich Angst habe, sonst könnte etwas schief gehen.

Dein Ergebnis

0 – 10 Punkte

→ Leichtes Grundrauschen:


Du hast ein stabiles Fundament, aber dein System ist aufmerksam.
Sorgen tauchen gelegentlich auf, ohne dich dauerhaft zu belasten.


Tipp: Achte auf regelmäßige Ruhezeiten – Meditation oder bewusste Atempausen helfen dir, diese Balance zu halten.

11 – 24 Punkte

→ Innere Unruhe:


Dein Kopf ist oft aktiv, dein Körper steht leicht unter Spannung.
Du funktionierst gut, aber Entspannung fühlt sich nicht immer natürlich an.


Tipp: Kleine tägliche Routinen – wie 3 Minuten bewusstes Atmen oder Naturspaziergänge – helfen, dein Nervensystem zu regulieren.

25 – 38 Punkte

→ Sorgenmuster:


Dein System ist merklich im Alarmmodus.
Sorgen beeinflussen deine Gedanken, deinen Schlaf oder dein Körpergefühl spürbar.


Tipp: Es lohnt sich, bewusst aus diesen Schleifen auszusteigen – z. B. mit Meditation, achtsamem Körperkontakt oder gezielter Entlastung im Alltag.

39 – 52 Punkte

→ Daueraktiviertes Nervensystem:


Dein Körper, Geist und Emotionen stehen dauerhaft „unter Strom“.
Du spürst Erschöpfung, Verspannung oder Gereiztheit.


Tipp: Jetzt ist es Zeit, aktiv gegenzusteuern – Methoden zur Stressregulation, geführte Meditationen oder unterstützende Begleitung helfen, dein System wieder in Balance zu bringen.

53 – 66 Punkte

→ Chronischer Sorgenmodus:


Dein System kennt kaum noch echte Ruhe.
Sorgen, Selbstzweifel oder innere Unruhe sind zu vertrauten Begleitern geworden.


Tipp: Dein Körper und Geist brauchen Entlastung – am besten durch gezielte Übungen, Nervensystem-Regulation und neue Denk- & Fühlgewohnheiten.

Im Mini-Kurs „Ausgesorgt“ lernst du Schritt für Schritt,

wie du diese Kreisläufe sanft löst und wieder in deine innere Ruhe findest.

Egal wie stark das Sorgenthema bei dir schon vorhanden ist.

Was genau deine Antworten verraten

Jeder Mensch erlebt Sorgen anders –

bei manchen zeigen sie sich vor allem im Denken, bei anderen eher im Körper, in den Gefühlen oder in der Energie.
Im nächsten Abschnitt findest du vier Bereiche, die dir zeigen, wo Sorgen bei dir am stärksten wirken – und was du konkret tun kannst, um diese Ebene zu entlasten und dein System wieder in Balance zu bringen.

1. Kopf & Gedanken – Der überaktive Verstand

Typische Themen: Grübeln, Kontrolle, ständiges Denken, Überforderung im Kopf.
Zuordnung: 1, 4, 5, 18, 20, 21, 24, 33

💬 Warum das entsteht:

Dein Gehirn versucht, dich zu schützen. Sorgen aktivieren dein Sicherheitszentrum (Amygdala), das dich dazu bringt, alles zu durchdenken und abzusichern. Das Problem: Dein Verstand arbeitet weiter, selbst wenn keine reale Gefahr besteht.
Cortisol bleibt hoch, Adrenalin hält dich wach – du kommst nicht mehr „runter“.

🌿 Was du tun kannst:

  • Gedanken-Stopp üben: Sobald du merkst, dass sich Gedanken im Kreis drehen, sag innerlich „Stopp“ oder „Danke, lieber Verstand, ich hab’s gehört.“

  • Bewusst atmen: 4 Sekunden ein – 6 bis 8 Sekunden aus. Das verlängert den Ausatem, beruhigt das Nervensystem und signalisiert: „Ich bin sicher.“

  • Schreibtechnik: Schreib deine Sorgen auf Papier – das entlastet das Arbeitsgedächtnis.

  • Meditation: Besonders hilfreich: geführte Meditationen mit Fokus auf Körperwahrnehmung (z. B. durch die Chakrenreise).

🪶 Ziel: Der Verstand darf zur Ruhe kommen – du lernst, Sicherheit nicht durch Kontrolle, sondern durch Vertrauen zu finden.

2. Emotion & Gefühl – Die innere Unruhe

Typische Themen: Schuldgefühle, Rastlosigkeit, emotionale Erschöpfung, Getriebenheit.
Zuordnung: 2, 10, 15, 16, 17, 22, 25, 31, 32

💬 Warum das entsteht:

Sorgen wirken emotional wie ein ständiger „Vibrationsalarm“ im Nervensystem.
Die Amygdala bleibt aktiv, das limbische System produziert Alarmemotionen (Angst, Schuld, Druck).
Dadurch verschiebt sich dein Hormonsystem: Serotonin sinkt, Cortisol steigt – Ruhe, Freude und Motivation gehen verloren.

🌿 Was du tun kannst:

  • Emotionen benennen: Sag innerlich: „Ich fühle Anspannung / Schuld / Druck“ – allein das Anerkennen reduziert die Intensität.

  • Selbstmitgefühl üben: Sprich mit dir, wie du mit einem Freund sprechen würdest.

  • Ritual der Entladung: Weinen, lachen, tanzen, schütteln – Emotionen brauchen Bewegung.

  • Herzchakra-Atem: Einatmen in die Brustmitte, ausatmen mit dem Gedanken „Ich darf loslassen.“

🪶 Ziel: Du lernst, Gefühle zu fühlen, statt sie zu fürchten – und erkennst, dass Ruhe nicht durch Kontrolle, sondern durch Vertrauen entsteht.

3. Körper & Nervensystem – Der stille Dauerstress

Typische Themen: Verspannung, Schlafprobleme, Erschöpfung, körperliche Signale.
Zuordnung: 6, 7, 11, 14, 26, 27, 29

💬 Warum das entsteht:

Bei Sorgen bleibt dein Körper im Sympathikus-Modus (Flucht/Kampf).
Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin werden dauerhaft ausgeschüttet.
Verdauung, Regeneration, Schlaf und Hormonbalance geraten aus dem Takt.
Die Folge: Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, innere Unruhe, hormonelle Dysbalancen.

🌿 Was du tun kannst:

  • Somatische Entspannung: Progressive Muskelentspannung oder leichtes Schütteln.

  • Regelmäßige Bewegung: 20 Minuten Spazierengehen senken Cortisol deutlich.

  • Körperwahrnehmung trainieren: Fühle deinen Atem, deine Füße, dein Gewicht auf dem Stuhl.

  • Abendroutine: Kein Handy, kein Nachrichtenkonsum vor dem Schlafengehen.

🪶 Ziel: Dein Körper darf verstehen: „Ich bin sicher.“ Erst dann kann Heilung, Regeneration und Ruhe entstehen.

4. Energie & Beziehung – Der innere Energieverlust

Typische Themen: Überanpassung, Perfektionismus, Grenzenlosigkeit, Fremdverantwortung.
Zuordnung: 3, 8, 9, 12, 13, 19, 23, 28, 30

💬 Warum das entsteht:

Sorgen sind auch Energiearbeit – du sendest ständig Aufmerksamkeit nach außen, um Sicherheit zu schaffen.
Das schwächt dein Energiefeld, besonders Solarplexus-, Herz- und Wurzelchakra.
Auf feinstofflicher Ebene verlierst du Kraft, weil du versuchst, die Welt „zu halten“.

🌿 Was du tun kannst:

  • Energie zurückholen: Leg die Hand auf dein Herz und sag: „Alles, was nicht meins ist, darf jetzt zurückfließen.“

  • Grenzen setzen: Sag öfter freundlich Nein.

  • Erdung: Barfuß laufen, in der Natur sein, tiefe Bauchatmung.

  • Bewusstheit üben: Erkenne, wann du Energie nach außen gibst (z. B. Sorgen um andere) – und richte sie wieder zu dir.

🪶 Ziel: Du lernst, in deiner Mitte zu bleiben, auch wenn das Außen unruhig ist – das ist echte Freiheit von Sorgen.

Erstellt mit © systeme.io